Sozialkompetenzen. Die heutige Arbeitswelt.

Im modernen Arbeitsleben steht der Kontakt mit Menschen im Zentrum. Das bedeutet, dass Kompetenzen wie Zuhören, die Zusammenarbeit mit Anderen, die Präsentation von Ideen und die Kommunikation mit Teammitgliedern heute am Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert haben. Auch KundInnen verlangen soziale Kompetenzen. Der Markt bietet KundInnen heute Hunderte von Optionen und eine große Preisvielfalt in allen Kategorien. Ausschlaggebend für die Wahl eines Anbieters ist jedoch meist der angebotene Service. Die Betreuung der KundInnen erfordert fachliche Kompetenzen (technische u.a. berufliche Qualifikationen), aber auch einige soziale Kompetenzen, um die fachlichen zu ergänzen.

Die Entwicklung von Soft Skills geht nicht automatisch parallel mit der Erfahrung, die man im Arbeitsleben sammelt.

Viele Unternehmen begannen deshalb, ihre MitarbeiterInnen zu schulen, damit sie soziale Kompetenzen für eine bessere Zusammenarbeit und ein besseres Arbeitsumfeld entwickeln. Es gibt jedoch einige Sektoren, die den Beschäftigen diese Art von Weiterbildung nicht bieten können und in denen es dafür auch nicht ausreichend Zeit gibt. Dies sind die klassischen ArbeiterInnen- und Dienstleistungsberufe. Diese ArbeitnehmerInnen haben weder genug Geld noch Zeit für Weiterbildung, aber gleichzeitig fordert der Arbeitsmarkt dies.

Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen haben wir auf nationaler Ebene eine Bedarfsanalyse durchgeführt, um die Erfordernisse der einzelnen Berufe und die dafür benötigten sozialen Kompetenzen zu erheben. Wir wählten die 20 häufigsten Berufe in Österreich und erstellten einen nationalen Bericht auf Basis von Fokusgruppen-Meetings, Online-Fragebögen und persönlichen Gesprächen. Dies ist das erste Ergebnis des europäischen Projekts “Move Up – Erweiterung sozialer Kompetenzen Erwachsener für bessere Beschäftigungsfähigkeit und mehr Erfolg in der Arbeitswelt”.

Alle Partnerländer haben einen nationalen Bericht erstellt, in dem sie die Daten ihres jeweiligen Landes analysierten.

Die nationalen Berichte finden Sie unter dem Menüpunkt Ergebnisse.

Der nächste Schritt ist die Erstellung einer Internet – Plattform.

Eine Plattform für die Anforderungen jener, die nicht genug Geld oder Zeit für Weiterbildung haben, aber ihre sozialen Kompetenzen erweitern möchten. Ein kostenloses Angebot, das allgemein zugänglich ist.

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